Allezeit werden wir Seide wirken und deshalb doch nicht besser gekleidet leben. Wir werden allezeit arm und entblößt sein und allezeit Hunger und Durst leiden.

Überall, wo in eurem Reiche feinere und daher bessere Wolle erzeugt wird, da sind hohe und niedere Adlige, ja auch heilige Männer, wie einige Äbte, nicht mehr mit den jährlichen Einkünften und Erträgnissen zufrieden […]. Es genügt ihnen nicht, müßig und üppig zu leben, der Allgemeinheit nicht zu nützen, sofern sie ihr nicht sogar schaden; sie lassen kein Stück Land zur Bebauung übrig, sie zäumen alles als Weide ein, reißen die Häuser ab, zerstören die Dörfer und lassen gerade noch die Kirchen als Schafställe stehen.

Aber mit dieser Güte nicht zufrieden, dringt der Mensch in die Eingeweide seiner Mutter ein, durchwühlt ihren Leib, verletzt und beschädigt alle inneren Teile. So zerfleischt er schließlich den ganzen Körper und lähmt dessen Kräfte völlig.

Die Piru-Indianer glaubten gewöhnlich, dass die Seelen nach diesem Leben weiterlebten (…). Zu diesem Zweck legten sie ihren Nachkommen Kleider an und brachten Opfer dar. (…) So töteten sie an dem Tag, an dem sie starben, die Frauen, die ihnen gefallen hatten, und Diener und Beamte, damit sie ihnen im anderen Leben dienen würden. (…) Der gleiche Aberglaube und die Unmenschlichkeit, Männer und Frauen für die Begleitung und den Dienst der Verstorbenen im Jenseits zu töten, haben andere barbarische Nationen benutzt und benutzen sie noch immer.

„Die ganze Menschheit weiß und gibt zu, dass zwei Völker, zwei Rassen unter allen anderen einzigartig sind: die Griechen und die Juden. Sie (die Juden) zeichnen sich durch ihre Religiosität und ihre Mentalität aus. Deshalb kämpfen diese gegen uns, sie verabscheuen uns. Ein Atheist verschmäht alle Religionen. Die Juden verschmähen den Hellenismus, sowie das Orthodoxe Christentum. Da die beiden [Hellenismus und Orthodoxes Christentum], wenn sie Hand in Hand gehen, eine außergewöhnliche Kraft haben“.

Wenn nötig, werden wir sie mit dem Stock ins Paradies treiben.

Westliche Filme scheinen immer die Native American Frauen beim Wäsche waschen im Fluss zu zeigen, Männer mit Tomahawks oder Speeren in der Hand, geschmückt mit vielen Federn. Diese Bilder sind in den Köpfen einiger Menschen hängengeblieben. Viele denken, dass wir entweder Visionäre sind, „edle Wilde“, (…) oder tragische Alkoholiker*innen. Wir werden selten als wirkliche Menschen dargestellt, die eine größere Zähigkeit im Hinblick darauf haben, an unserem Kultur- und Wertesystem festzuhalten als die meisten Menschen.

Es scheint, dass die Deutschen uns Auschwitz nie verzeihen werden.

Wir haben jeder Familie eine Arbeitsstelle gegeben, die ihre Häuser und ihr Land durch den Dock Complex verloren haben.

„Gezi Geschehnisse waren genau wie der leitende Protagonist von CHP ein Projekt. Dieses Projekt ist der Verrat, die Türkei zu fesseln, den gesegneten Marsch unserer Nation zu behindern. Die Historiker werden es schreiben, wie wir durch unsere Einheit, unsere Brüderlichkeit dieses für unsere Nation geplante Leichentuch zerrissen haben. Eine Person, die die Gezi Geschehnisse lobte, die Vandalen von Gezi verherrlichte, die uns dadurch mit Irrsinn beschuldigte und die wieder als Investor der Gezi-Terroristen agierte, ist nun im Gefängnis. Hinter ihm steht der berühmte ungarische Jude Soros.

Dieser Mann besitzt so viel Geld und beauftragt einfach andere, um Nationen zu spalten. Sein Handlanger in der Türkei ist vom Vater genau so reich und unterstützt einfach den Terror – egal welche Art – mit all seinen Möglichkeiten, der diese Nation aufspalten will. Der ist nun im Gefängnis. Warum sollte unsere Justiz einen Unschuldigen reinnehmen?“

Wir müssen ein kühnes neues Programm in Gang setzen, um die Vorzüge unseres wissenschaftlichen und industriellen Fortschritts für die Verbesserung und das Wachstum der unterentwickelten Gegenden zur Verfügung zu stellen.

„Vor diesem Virus war die Menschheit bereits mit Erstickungsgefahr bedroht. Wenn es Krieg geben muss, kann er nicht so sehr gegen ein bestimmtes Virus gerichtet sein, sondern gegen alles, was […] in der langen Herrschaft des Kapitalismus ganze Bevölkerungsgruppen der Welt […] zu einem schweren, keuchenden Atem und einem Leben der Unterdrückung gezwungen hat.

Diese Einschränkung zu überwinden würde bedeuten, dass wir das Atmen jenseits seines rein biologischen Aspekts […] als das [erfassen], was wir gemeinsam haben […]. Damit meine ich das universelle Recht zu atmen.“

Afrikas Drama ist, dass der Afrikaner nicht genug in die Geschichte eingetreten ist. Der afrikanische Bauer kennt nur den ewigen Wiederbeginn der Zeit im Rhythmus der endlosen Wiederholung derselben Gesten und derselben Worte. In dieser Geisteshaltung, wo alles immer wieder anfängt, gibt es Platz weder für das Abenteuer der Menschheit noch für die Idee des Fortschritts.

Wenn der Richter sonst allenthalben zu individualisieren hat, d.h. das zu behandelnde Subjekt erst in seiner Eigentümlichkeit erforschen und kennenlernen und danach den Gang seines Verfahrens bestimmen muß, so darf der Eingeweihte, mit dem Wesen der Z* ohne alle Gefahr generalisieren.

du siehst/ mich hinter/ deiner pocket kamera/ erinnerungen aus ostafrika/ und das/ was du gelesen hast/ darüber/ bereit es auf mir abzuladen// (…)/ den letzten urlaub/ hast du/ dort verbracht/ und willst/ mich/ tanzen sehen/ damit die bilder wieder/ greifbar werden// ich schau dich an/ und in die ferne/ in die vergangenheit/ vor und zurück/ suche/ nach einem grund/ dich/ SCHWESTER/ zu nennen.

Die Bauernknechte sind zu reich … sie kennen keinen Gehorsam, sie beachten keine Gesetze, sie möchten keine Herren haben. … Sie werden uns vorschreiben wollen, welche Pacht wir für unser Grundstück nehmen sollen!

(…) die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen.

Wir haben es jetzt mit einem anderen Volk zu tun, klein und schwach, als unsere Vorfahren zum ersten Mal mit ihnen zusammentrafen, aber jetzt groß und anmaßend. Seltsamerweise haben sie die Absicht, den Boden zu bestellen, und die Liebe zum Besitz ist eine Krankheit in ihnen. Sie haben viele Gesetze gemacht, die die Reichen brechen dürfen, die Armen aber nicht. Sie haben eine Religion, in der die Armen beten und die Reichen nicht. Sie nehmen das Geld der Armen und Schwachen, um die Reichen und Regierenden damit zu unterstützen. Sie beanspruchen unsere Mutter, die Erde, für ihren eigenen Gebrauch und grenzen sich von ihren Nachbarn ab. Wenn Amerika doppelt so groß wäre, wie es ist, es wäre immer noch nicht genug für sie.

Wer Ariel Scharon kritisiert, wird von bestimmten Leuten in Deutschland in die Ecke des Antisemitismus gestellt. Das verbitte ich mir auf das Schärfste. Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland gibt, leider, die wir bekämpfen müssen, mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art. Überheblich. Das geht so nicht, man muss in Deutschland Kritik an der Politik Israels üben dürfen, ohne in diese Ecke geschoben zu werden.

Am Anfang erzählte ich allen, ich sei aus Trinidad, damit ich nicht über Sri Lanka und den Krieg sprechen musste. Ich wollte nicht sagen, dass ich eine Geflüchtete bin.

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