„Völker der Welt, wir amerikanischen N* appellieren an euch; unsere Behandlung in Amerika ist nicht nur eine interne Frage der Vereinigten Staaten. Es ist ein grundlegendes Problem der Menschlichkeit, der Demokratie, der Diskriminierung aufgrund von Rasse und Hautfarbe.”

Ich habe ihm gesagt, dass es nicht ehrenhaft sei für eine Frau, außer ihrem Ehemann noch jemand zu lieben. (…) Er selbst war nicht sicher, ob sein Sohn, der anwesend war, wirklich sein Sohn sei. Er antwortete: „Das was du sagst, macht keinen Sinn. Ihr Franzosen liebt nur eure Kinder, aber wir lieben alle Kinder unseres Stammes, unserer Gruppe“. Ich lachte, weil ich sah, dass er begann, Küchenphilosophie zu betreiben.

Die Bauernknechte sind zu reich … sie kennen keinen Gehorsam, sie beachten keine Gesetze, sie möchten keine Herren haben. … Sie werden uns vorschreiben wollen, welche Pacht wir für unser Grundstück nehmen sollen!

Wir dürfen in der Kolonialpolitik nicht einen rein negativen Standpunkt einnehmen, sondern wir müssen eine positive sozialistische Kolonialpolitik treiben. (Publikum: Bravo!) Wir müssen von der utopischen Idee abkommen, die dahin geht, die Kolonien zu verkaufen. Die letzte Konsequenz dieser Anschauung wäre, dass man die Vereinigten Staaten den Indianern zurückgäbe. (Publikum: Unruhe.) Die Kolonien sind da, damit muss man sich abfinden.

Wir haben es jetzt mit einem anderen Volk zu tun, klein und schwach, als unsere Vorfahren zum ersten Mal mit ihnen zusammentrafen, aber jetzt groß und anmaßend. Seltsamerweise haben sie die Absicht, den Boden zu bestellen, und die Liebe zum Besitz ist eine Krankheit in ihnen. Sie haben viele Gesetze gemacht, die die Reichen brechen dürfen, die Armen aber nicht. Sie haben eine Religion, in der die Armen beten und die Reichen nicht. Sie nehmen das Geld der Armen und Schwachen, um die Reichen und Regierenden damit zu unterstützen. Sie beanspruchen unsere Mutter, die Erde, für ihren eigenen Gebrauch und grenzen sich von ihren Nachbarn ab. Wenn Amerika doppelt so groß wäre, wie es ist, es wäre immer noch nicht genug für sie.

Die Verfassung, nach der wir leben, vergleicht sich mit keiner der fremden; viel eher sind wir (…) ein Vorbild (…). Mit Namen heißt sie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf eine größere Zahl gestellt ist, Volksherrschaft. Nach dem Gesetz haben in den Streitigkeiten der Bürger alle ihr gleiches Teil, der Geltung nach aber hat im öffentlichen Wesen den Vorzug, wer sich irgendwie Ansehen erworben hat, nicht nach irgendeiner Zugehörigkeit, sondern nach seinem Verdienst.

(…) die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen.

Sie lehren ihren eigenen Leuten, ihren Herren nicht zu gehorchen, sie hassen den König, verspotten die Ältesten, verurteilen die Bojaren (Fürsten), betrachten die dem König ergebenen als niederträchtig und verbieten den Leibeigenen für ihre Herren zu arbeiten.

Der internationale jüdische Bankier, der kein Vaterland hat, sondern alle Länder gegeneinander ausspielt, und das internationale jüdische Proletariat, das von Land zu Land streicht, um die ihm genehmen wirtschaftlichen Bedingungen zu suchen, sind hinter allen Problemen zu finden, die heutzutage die Welt beunruhigen. Die Einwanderungsfrage ist jüdisch. Ebenso die Geldfrage. Die Wirrnisse der Weltpolitik desgleichen. Die Bedingungen des Friedensvertrages sind jüdisch. Die Sittlichkeitsfrage in Kinos und auf der Bühne ist es.

„Die ganze Menschheit weiß und gibt zu, dass zwei Völker, zwei Rassen unter allen anderen einzigartig sind: die Griechen und die Juden. Sie (die Juden) zeichnen sich durch ihre Religiosität und ihre Mentalität aus. Deshalb kämpfen diese gegen uns, sie verabscheuen uns. Ein Atheist verschmäht alle Religionen. Die Juden verschmähen den Hellenismus, sowie das Orthodoxe Christentum. Da die beiden [Hellenismus und Orthodoxes Christentum], wenn sie Hand in Hand gehen, eine außergewöhnliche Kraft haben“.

Die Verletzung der Menschenrechte, das System institutionalisierter Brutalität, die drastische Kontrolle und Unterdrückung jeglicher Form von Opposition werden als ein Phänomen diskutiert (und oft verdammt), das rein gar nichts oder höchstens indirekt mit der klassischen ungezügelten ‚freien Marktwirtschaft‘ zu tun hat (…). Diese besonders bequeme Konsequenz eines sozialen Systems, in dem ‚wirtschaftliche Freiheit‘ und politischer Terror ohne Berührungspunkte nebeneinander existieren, erlaubt es den Finanzexperten, für ihren Begriff von ‚Freiheit‘ zu werben.

Witbooi an Leutwein: (…) Daß ich dem deutschen Kaiser nicht unterstellt sein will, das ist doch keine Sünde, Schuld oder Ehrlosigkeit, die Sie berechtigte, die Todesstrafe gegen mich auszusprechen. Ich bitte Sie nochmals, lieber Freund, (…) greifen Sie mich nicht an und lassen Sie mich in Frieden. Leutwein an Witbooi: Daß Du Dich dem Deutschen Reich nicht unterwerfen willst, ist keine Sünde und keine Schuld, aber es ist gefährlich für den Bestand des deutschen Schutzgebietes. Also (…) sind alle weiteren Briefe, in denen Du mir Deine Unterwerfung nicht anbietest, nutzlos.

„Menschenrechte sind Frauenrechte und Frauenrechte sind Menschenrechte.“

Die Polizei kommt, um unsere Mieten einzutreiben. Die Schutzinstitution für Aboriginals findet, dass es wichtig ist für colored Menschen, ihre Miete zu bezahlen. Aber weiße Menschen haben nie daran gedacht, Miete zu bezahlen für das ganze Land, dass sie von unseren Vorfahren weggenommen haben.

Am Anfang erzählte ich allen, ich sei aus Trinidad, damit ich nicht über Sri Lanka und den Krieg sprechen musste. Ich wollte nicht sagen, dass ich eine Geflüchtete bin.

„Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Rasse der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die N* sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften.“

Hier bin ich nicht mehr in meiner Heimat, sondern die haben sie mir in einer ganz bestimmten Weise geklaut. Die ganze Umgebung ist (mir) fremd geworden. Das fängt beim Geruch an und geht bis zur Straße.

„So fühlte ich ja auch, nur, dass man das nach außen gar nicht tragen kann. Sie können ihren Schmerz und den Grund für diesen Schmerz, dass die Zwangssterilisation war, konnte ich ja gar nicht nach außen irgendwie deutlich machen. Weil es mit einem solchen Makel behaftet ist, als minderwertig zwangssterilisiert worden zu sein, lebenslang als minderwertig abgestempelt zu sein. Das ist ja eine unglaubliche Sache. Stellen Sie sich mal vor, Sie wären das!“

Der, welcher die Erde an ihre Stelle hängte, ist gehängt./ Der, welcher die Himmel befestigte, ist ans Kreuz befestigt./ Der, welcher alle Dinge fest machte, ist festgemacht am Holz./ Der Herr ist geschmäht, Gott ist ermordet./ Der König Israel ist erschlagen von israelitischer Hand.

Langsam fahre ich weiter, wobei ich jedes Ausweichen in das neben einer alten Wagenspur beginnende Sperrgebiet ängstlich vermeide. Und so gelange ich auf einen Außenposten, im äußersten Zipfel dieser letzten, tief in das Kakaofeld hineinvermessenen Farm. Hier ist wirklich jede Kultur zuende. Hier ist der Mensch wirklich nichts, die starke Natur ist alles.

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