Quote:
„Für mich stellen Freiwilligendienste einen Raum dar, in dem Wissen geteilt und etablierte Perspektiven sowie vorgefasste Ideen hinterfragt werden können. Es ist eine Plattform, die Menschen eigentlich dazu anregen sollte, demütiger zu werden – sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber. Doch (…) [e]s ist von Ungleichgewichten geprägt…“
Quelle:
Zitat: Brückenwind (2026): Perspectives on voluntourism in different contexts - challenges and way forward, Minute 2:40
Bild: privat
Autor*inneninfo:
Dolly Afouma ist Wirtschaftshistorikerin aus Kamerun und promovierte an der Universität Marburg (Perpetuating Finance Imperialism). Sie ist pädagogische Assistentin für NRO im Freiwilligenbereich, bereitet Nord-Freiwillige vor und begleitet Süd-Freiwillige.Kontext:
Freiwillige aus dem Globalen Norden und Freiwillige aus dem Globalen Süden haben Gepäck, dass oft nicht leicht zu tragen ist.
Trotzdem bietet der Austausch auch die Möglichkeit, Menschen nahezukommen und aktive Solidarität zu leisten, wie das Zitat von Dolly Afouma deutlich macht. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Nord-Freiwillige durch die Begegnung mit neuen Menschen auch Privilegien verlernen und auch für Süd-Freiwillige der Freiwilligendienst zu einer bereichernden Erfahrung wird.
Welche Fragen nimmst du mit? Notiere dein Fragen und Überlegungen während des Freiwilligendienstes!
Zum Weiterlesen:
*Studierendenseminar Uni Hildesheim (2020): Freiwilligendienste im Ausland: Eine Möglichkeit, Unlearning zu lernen? Podcast.
Jahr:
2026